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Notruf aus Cottbus
Die Finanzierung des Rettungsdienstes in Brandenburg sorgt für wachsenden Druck. Zwei Kommunen schlagen Alarm. Es geht um Millionenbeträge. Die Zahlungen bleiben aus. Die Stadt Cottbus und der Landkreis Dahme-Spreewald haben am Dienstag einen offiziellen Notruf an die Landesregierung gesendet.
Reform im Rettungsdienst
Der Rettungsdienst arbeitet 24 Stunden am Tag. Bundesweit. Der Notruf 112 ist zentral. Am 11.02, dem Europäischen Tag des Notrufs, richtet das Deutsches Rotes Kreuz den Blick auf die geplante Reform der Notfallversorgung in Deutschland. Dabei äußert das DRK Zustimmung und klare Forderungen nach Nachbesserungen.
Wasserwacht Vohburg seit 50 Jahren im Einsatz
Die Wasserwacht in Bayern erfüllt seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle im Bevölkerungsschutz. Ihre Mitglieder arbeiten freiwillig und unentgeltlich. Rund 70.000 Aktive sichern jedes Jahr zahlreiche Einsätze und übernehmen vielfältige Aufgaben. In Vohburg reicht das Tätigkeitsspektrum von Schwimmkursen bis hin zu Unterstützungen bei Hochwasserlagen. Eine thematisch passende Übersicht zu bundesweiten Entwicklungen im Rettungswesen findet sich unter anderem hier: mehr erfahren.
Steigende Kosten für Rettungsdienste belasten Nordrhein-Westfalen
Ein Streit zwischen Kommunen und Krankenkassen über Rettungsdienstgebühren erreicht eine neue Dimension. Mehrere Städte reagieren bereits mit Anpassungen. Besonders die angekündigten Eigenanteile von 267 Euro pro Einsatz in Essen sorgen für breite Aufmerksamkeit. Die Debatte entwickelt sich dynamisch und betrifft mehr als 50 Kreise und Großstädte in Nordrhein-Westfalen. Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht. Einige Fakten lassen sich übersichtlich darstellen.
Leipzig startet telemedizinisches Rettungsprojekt zur Entlastung der Notärzte
Zu viele Fehlalarme im Rettungsdienst führen in Leipzig seit Jahren zu Überlastungen. Etwa 60 Prozent der eingehenden Notrufe benötigen keinen Notarzt, wie Axel Schuh, Leiter der Branddirektion, bereits 2024 erklärte. Um echte Notfälle schneller zu versorgen, hat die Stadt nun ein zweijähriges Modellprojekt gestartet. Die Initiative verbindet Rettungsdienste mit der Telemedizin. Ärztinnen und Ärzte unterstützen die Teams per Video und Telefon – direkt aus der Leitstelle.
Lebensretter-App in Stuttgart
In Stuttgart hat sich innerhalb eines Jahres ein digitales System etabliert, das im Notfall Leben retten kann. Die Initiative „Region der Lebensretter“ aus Freiburg hat ihre Ersthelfer-App in der Landeshauptstadt eingeführt – mit beeindruckenden Ergebnissen. Ziel ist es, bei Herz-Kreislauf-Stillständen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.
KI hilft bei schnellerer Notruf-Ortung.
Ein schwerer Verkehrsunfall und ein Anrufer, der nicht weiß, wo er ist – solche Situationen stellen Rettungsleitstellen täglich vor Herausforderungen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bodensee-Oberschwaben hat ein Konzept entwickelt, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) helfen könnte, Einsatzorte schneller zu finden. Fehlende Standortdaten sind ein zentrales Problem in der Notfallkommunikation, besonders wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden.
Gefahr durch Falschparker in Düsseldorf-Oberkassel
Der dichte Verkehr in Düsseldorf-Oberkassel stellt die Rettungskräfte seit Jahren vor Herausforderungen. Die jüngste gemeinsame Kontrollfahrt von Feuerwehr, Verkehrsmanagement und Ordnungsamt zeigte erneut, wie stark falsch abgestellte Autos den Weg versperren können. Sekunden entscheiden im Ernstfall über die Sicherheit der Bevölkerung, weshalb klare Abstände und freie Rettungswege unverzichtbar sind. Eine Reihe von Fakten verdeutlicht die Dringlichkeit.
Rettungsdienst im Kreis Coesfeld vor großen Herausforderungen
Im Kreis Coesfeld schlägt der DRK-Kreisverband Alarm. Mehr als zwei Drittel aller Rettungseinsätze sind keine echten Notfälle, sondern Bagatellfälle, die wertvolle Ressourcen binden. Der Verband fordert deshalb vom Land Nordrhein-Westfalen strukturelle Entlastungen für den Rettungsdienst. Ein möglicher Lösungsansatz ist die Einführung sogenannter Gemeinde-Notfallsanitäter.
Bundesrat stimmt für Brandenburgs Reform der Notfallversorgung
Eine Mehrheit im Bundesrat hat am 17. Oktober Brandenburgs Antrag zur umfassenden Reform der Notfallversorgung unterstützt. Das Ziel ist ein klar geregeltes, verlässliches und zukunftsfähiges System mit gesicherter Finanzierung des Rettungsdienstes – auch ohne anschließenden Transport in ein Krankenhaus. Der Antrag trägt den Titel „Notfallreform zügig voranbringen – Rettungsdienst als Schlüssel zur umfassenden Notfallversorgung“ und wurde von Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller eingebracht.