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Lebensretter-App in Stuttgart
In Stuttgart hat sich innerhalb eines Jahres ein digitales System etabliert, das im Notfall Leben retten kann. Die Initiative „Region der Lebensretter“ aus Freiburg hat ihre Ersthelfer-App in der Landeshauptstadt eingeführt – mit beeindruckenden Ergebnissen. Ziel ist es, bei Herz-Kreislauf-Stillständen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.
KI hilft bei schnellerer Notruf-Ortung.
Ein schwerer Verkehrsunfall und ein Anrufer, der nicht weiß, wo er ist – solche Situationen stellen Rettungsleitstellen täglich vor Herausforderungen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bodensee-Oberschwaben hat ein Konzept entwickelt, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) helfen könnte, Einsatzorte schneller zu finden. Fehlende Standortdaten sind ein zentrales Problem in der Notfallkommunikation, besonders wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden.
Gefahr durch Falschparker in Düsseldorf-Oberkassel
Der dichte Verkehr in Düsseldorf-Oberkassel stellt die Rettungskräfte seit Jahren vor Herausforderungen. Die jüngste gemeinsame Kontrollfahrt von Feuerwehr, Verkehrsmanagement und Ordnungsamt zeigte erneut, wie stark falsch abgestellte Autos den Weg versperren können. Sekunden entscheiden im Ernstfall über die Sicherheit der Bevölkerung, weshalb klare Abstände und freie Rettungswege unverzichtbar sind. Eine Reihe von Fakten verdeutlicht die Dringlichkeit.
Rettungsdienst im Kreis Coesfeld vor großen Herausforderungen
Im Kreis Coesfeld schlägt der DRK-Kreisverband Alarm. Mehr als zwei Drittel aller Rettungseinsätze sind keine echten Notfälle, sondern Bagatellfälle, die wertvolle Ressourcen binden. Der Verband fordert deshalb vom Land Nordrhein-Westfalen strukturelle Entlastungen für den Rettungsdienst. Ein möglicher Lösungsansatz ist die Einführung sogenannter Gemeinde-Notfallsanitäter.
Bundesrat stimmt für Brandenburgs Reform der Notfallversorgung
Eine Mehrheit im Bundesrat hat am 17. Oktober Brandenburgs Antrag zur umfassenden Reform der Notfallversorgung unterstützt. Das Ziel ist ein klar geregeltes, verlässliches und zukunftsfähiges System mit gesicherter Finanzierung des Rettungsdienstes – auch ohne anschließenden Transport in ein Krankenhaus. Der Antrag trägt den Titel „Notfallreform zügig voranbringen – Rettungsdienst als Schlüssel zur umfassenden Notfallversorgung“ und wurde von Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller eingebracht.
Reform des Rettungsdienstes in Berlin und Deutschland
Die schwarz-rote Regierungskoalition in Berlin hat eine umfassende Reform des Rettungsdienstgesetzes eingeleitet. Ziel ist es, die Einsatzkräfte spürbar zu entlasten und die Notfallversorgung zukunftssicher zu machen. Der Senat hat den Entwurf beschlossen, nun liegt die Entscheidung beim Landesparlament.
Brandenburg fordert schnelle Reform des Rettungsdienstes
Die Landesregierung von Brandenburg hat eine Bundesratsinitiative zur Reform des Rettungsdienstes beschlossen. Das Kabinett entschied am Dienstag, den Entschließungsantrag noch im September in den Bundesrat einzubringen. Ziel ist eine einheitliche Neuregelung der Notfallversorgung in Deutschland.
Gemeinsame Übung bei der Polizeiinspektion Gera
Am Gelände der Polizeiinspektion Gera wurde ein Ausbildungstag mit realistischen Einsatzszenarien durchgeführt. Angehende Polizeimeisterinnen und Polizeimeister trainierten gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Gera und dem Rettungsdienst. Ziel war es, Zusammenarbeit und Abläufe in komplexen Situationen zu festigen.
Verzögerte Notfallversorgung im Heidekreis
In Heidekreis wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2025 die vorgeschriebenen Reaktionszeiten des Rettungsdienstes in über fünf Prozent der Notfälle überschritten. Das Ziel auf Bundesebene sieht vor, dass Rettungswagen in 95 Prozent der Fälle innerhalb von 15 Minuten eintreffen.
DRK stärkt Rettungsdienst im Kreis Wesel durch neue Gesellschaft
Der DRK Kreisverband Niederrhein e. V. hat eine neue gemeinnützige Gesellschaft gegründet, um den Rettungsdienst im Kreis Wesel langfristig zu sichern. Die DRK Rettungs- und Einsatzdienste Niederrhein gGmbH soll modernere Strukturen, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Entwicklungsmöglichkeiten für Beschäftigte ermöglichen. Mit dieser Entscheidung reagiert der Verband auf steigende Anforderungen und den anhaltenden Fachkräftemangel im Rettungswesen.