Donnerstag, 20 November 2025 15:31

KI hilft bei schnellerer Notruf-Ortung.

Ein schwerer Verkehrsunfall und ein Anrufer, der nicht weiß, wo er ist – solche Situationen stellen Rettungsleitstellen täglich vor Herausforderungen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Bodensee-Oberschwaben hat ein Konzept entwickelt, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) helfen könnte, Einsatzorte schneller zu finden. Fehlende Standortdaten sind ein zentrales Problem in der Notfallkommunikation, besonders wenn Sekunden über Leben und Tod entscheiden.

Das leise Brummen des Motors hallt über die Mulde. Ein Boot bewegt sich langsam stromaufwärts, kaum drei Kilometer pro Stunde. An Bord steht Mischlingshündin Mahsusa. Ihr Blick ist konzentriert, die Nase tief über der Wasseroberfläche. Sie gehört zur Rettungshundestaffel des Landkreises Leipzig – der einzigen in Sachsen, deren Hunde auch auf dem Wasser Personen orten können. Ende Juli kam sie zum Einsatz, nachdem ein Hubschrauber der Bundeswehr bei Grimma abgestürzt war. Noch 24 Stunden nach dem Unglück fehlte jede Spur von Besatzungsmitgliedern. 

Der dichte Verkehr in Düsseldorf-Oberkassel stellt die Rettungskräfte seit Jahren vor Herausforderungen. Die jüngste gemeinsame Kontrollfahrt von Feuerwehr, Verkehrsmanagement und Ordnungsamt zeigte erneut, wie stark falsch abgestellte Autos den Weg versperren können. Sekunden entscheiden im Ernstfall über die Sicherheit der Bevölkerung, weshalb klare Abstände und freie Rettungswege unverzichtbar sind. Eine Reihe von Fakten verdeutlicht die Dringlichkeit.

Im Kreis Coesfeld schlägt der DRK-Kreisverband Alarm. Mehr als zwei Drittel aller Rettungseinsätze sind keine echten Notfälle, sondern Bagatellfälle, die wertvolle Ressourcen binden. Der Verband fordert deshalb vom Land Nordrhein-Westfalen strukturelle Entlastungen für den Rettungsdienst. Ein möglicher Lösungsansatz ist die Einführung sogenannter Gemeinde-Notfallsanitäter.

Die vier großen Hilfsorganisationen in Hessen – der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Malteser und die Johanniter – haben ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Darin verlangen sie eine umfassende Neufassung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes. Ziel ist es, das Rettungssystem des Landes an zukünftige Anforderungen anzupassen und effizienter zu gestalten. Die Organisationen betonen, dass die anstehende Gesetzesnovellierung die Chance bietet, die Strukturen grundlegend zu modernisieren. Sie stellen dabei sieben zentrale Forderungen, die nach ihrer Einschätzung für die Zukunftsfähigkeit des Rettungsdienstes entscheidend sind.

Donnerstag, 30 Oktober 2025 13:47

Schwerer Unfall in Hamburg-Eimsbüttel nach Sturm

Am Donnerstagmorgen ereignete sich in Hamburg-Eimsbüttel ein schwerer Unfall, als eine Spaziergängerin von einem herabfallenden Ast getroffen wurde. Die Frau wurde lebensgefährlich verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor eine Warnung vor starken Windböen herausgegeben.

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