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Hessische Hilfsorganisationen fordern neues Rettungsdienstgesetz
Die vier großen Hilfsorganisationen in Hessen – der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Malteser und die Johanniter – haben ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Darin verlangen sie eine umfassende Neufassung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes. Ziel ist es, das Rettungssystem des Landes an zukünftige Anforderungen anzupassen und effizienter zu gestalten. Die Organisationen betonen, dass die anstehende Gesetzesnovellierung die Chance bietet, die Strukturen grundlegend zu modernisieren. Sie stellen dabei sieben zentrale Forderungen, die nach ihrer Einschätzung für die Zukunftsfähigkeit des Rettungsdienstes entscheidend sind.
Reform des Rettungsdienstes in Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt bereitet eine große Änderung im Rettungswesen vor. Die Landesregierung will den Einsatz von Telenotärzten und Gemeindenotfallsanitätern landesweit ermöglichen. Damit sollen neue Versorgungsstrukturen geschaffen und die Qualität der Notfallhilfe gesichert werden. Das überarbeitete Gesetz soll bis Ende des Jahres verabschiedet werden.
Rettungsdienste in Brandenburg - Fristen oft überschritten
Die Einhaltung der gesetzlichen Fristen für Noteinsätze durch Brandenburgs Rettungsdienste war im Jahr 2022 nur in wenigen Regionen erfolgreich. Lediglich in Brandenburg an der Havel und Frankfurt (Oder) konnten die Vorgaben erfüllt werden, wie aus der Antwort des Gesundheitsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervorgeht.