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Leipzig startet telemedizinisches Rettungsprojekt zur Entlastung der Notärzte
Zu viele Fehlalarme im Rettungsdienst führen in Leipzig seit Jahren zu Überlastungen. Etwa 60 Prozent der eingehenden Notrufe benötigen keinen Notarzt, wie Axel Schuh, Leiter der Branddirektion, bereits 2024 erklärte. Um echte Notfälle schneller zu versorgen, hat die Stadt nun ein zweijähriges Modellprojekt gestartet. Die Initiative verbindet Rettungsdienste mit der Telemedizin. Ärztinnen und Ärzte unterstützen die Teams per Video und Telefon – direkt aus der Leitstelle.
Hessische Hilfsorganisationen fordern neues Rettungsdienstgesetz
Die vier großen Hilfsorganisationen in Hessen – der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Malteser und die Johanniter – haben ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Darin verlangen sie eine umfassende Neufassung des Hessischen Rettungsdienstgesetzes. Ziel ist es, das Rettungssystem des Landes an zukünftige Anforderungen anzupassen und effizienter zu gestalten. Die Organisationen betonen, dass die anstehende Gesetzesnovellierung die Chance bietet, die Strukturen grundlegend zu modernisieren. Sie stellen dabei sieben zentrale Forderungen, die nach ihrer Einschätzung für die Zukunftsfähigkeit des Rettungsdienstes entscheidend sind.