Dienstag, 30 September 2025 19:36

Zugunglück in Ahaus fordert ein Todesopfer

Kollision zwischen Regionalzug und Rettungswagen in Ahaus Kollision zwischen Regionalzug und Rettungswagen in Ahaus Pixabay/Foto illustrativ

In Ahaus im Kreis Borken hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Ein Regionalzug prallte mit einem Rettungswagen zusammen. Eine 88-jährige Patientin kam dabei ums Leben. Mehrere Personen wurden verletzt.

Inhaltsverzeichnis:

Rettungswagen auf Bahnübergang gestoppt

Nach Angaben der Polizei befand sich die 88-Jährige wegen eines akuten Notfalls im Rettungswagen. Die 18-jährige Fahrerin musste den Wagen abrupt auf einem Bahnübergang anhalten. In diesem Moment senkten sich die Schranken.

Der 24-jährige Beifahrer lief nach hinten, um dem 19-jährigen Sanitäter und der Patientin zu helfen. Währenddessen näherte sich ein Regionalzug mit rund 100 Fahrgästen. Der Zug kollidierte kurz darauf mit dem Rettungswagen.

Sanitäter retten sich aus dem Fahrzeug

Im hinteren Teil des Wagens befanden sich die beiden Sanitäter. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die junge Fahrerin blieb jedoch im Fahrzeug.

Die 88-jährige Frau erlitt schwere Verletzungen. Sie starb noch am Unfallort. Ob der Tod durch den medizinischen Notfall oder durch die Kollision verursacht wurde, blieb zunächst unklar.

Verletzte bei Zugpassagieren

Bei dem Zusammenstoß wurden neben den Einsatzkräften auch Fahrgäste des Regionalzuges verletzt.

  • Die 18-jährige Fahrerin trug leichte Verletzungen davon
  • Der 24-jährige Beifahrer sowie der 19-jährige Sanitäter wurden leicht verletzt
  • Zwei Passagiere des Zuges erlitten ebenfalls leichte Verletzungen

Insgesamt gab es somit 5 Verletzte und 1 Todesopfer.

Sperrungen und Ermittlungen der Polizei

Die Bahnstrecke und die betroffene Straße blieben mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei führte umfangreiche Unfallaufnahmen durch. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Der Vorfall erschütterte die Region. Besonders tragisch ist, dass der Rettungseinsatz selbst in einer Katastrophe endete.

Quelle: Deutsches Arzteblatt