Inhaltsverzeichnis:
- Reeperbahn und Hamburger Hafen
- Steilshoop mit Pyrotechnik-Angriffen
- Dulsberg unter Polizeieinsatz
- Harburg und Phoenix-Viertel
- Wilhelmsburg und Feuerwehr-Einsatz
- ZDF-Silvestershow in der Hafencity
- Drohnen und Einsatzbilanz
Reeperbahn und Hamburger Hafen
Die Reeperbahn, der Hafen sowie die Landungsbrücken gehörten erneut zu den meistfrequentierten Bereichen. Auch der Jungfernstieg zog zahlreiche Besucher an. In diesen Zonen blieb die Situation laut Polizei überwiegend friedlich. Trotz hoher Personendichte kam es dort zu keinen größeren Auseinandersetzungen. Das Einsatzkonzept setzte auf sichtbare Präsenz. Vergleichbare Lagen sind den Behörden aus früheren Einsätzen bekannt, etwa bei einer Rettungsaktion im Elbtunnel.
Steilshoop mit Pyrotechnik-Angriffen
Im Stadtteil Steilshoop kam es zu wiederholten Angriffen auf Passanten und Einsatzkräfte. Pyrotechnische Gegenstände wurden gezielt aus größeren Gruppen heraus geworfen. Auch Gebäude wurden beschädigt. Nach Angaben der Polizei wurden keine Verletzten gemeldet. Mutmaßliche Täter wurden festgestellt. Ob Festnahmen erfolgten, blieb zunächst offen. Die Lage machte eine deutliche Verstärkung der Polizeikräfte notwendig.
Dulsberg unter Polizeieinsatz
Auch in Dulsberg kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte. Die Polizei setzte Pfefferspray ein, um weitere Eskalationen zu verhindern. Die Maßnahmen führten zu einer Stabilisierung der Situation. Zivilpersonen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der Einsatz diente der akuten Gefahrenabwehr.
Harburg und Phoenix-Viertel
Kurz nach Mitternacht meldete die Polizei einen Vorfall im Phoenix-Viertel in Harburg. Ein Mann soll dort mit einer Schreckschusswaffe auf Passanten geschossen haben. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Der Täter konnte bislang nicht gefasst werden. Die Ermittlungen dauern an. Der betroffene Bereich wurde zeitweise abgesperrt.
Wilhelmsburg und Feuerwehr-Einsatz
In Wilhelmsburg wurden Feuerwehrkräfte mit Böllern beworfen. Sie waren mit Löscharbeiten an einem brennenden Altkleidercontainer beschäftigt. Der Einsatz musste unterbrochen werden. Erst nach dem Eintreffen der Polizei konnte die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen. Solche Belastungen treffen die Stadt regelmäßig, parallel zu anderen Herausforderungen wie der hohen Auslastung der Hamburger Winternotunterkünfte.
ZDF-Silvestershow in der Hafencity
Erstmals fand die ZDF-Silvestershow in der Hafencity statt. Rund 9000 Menschen hatten Eintrittskarten für das Westfield Einkaufszentrum erworben. Eine schwimmende Bühne auf der Elbe war zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Die Feier verlief ohne Zwischenfälle. Der Veranstalter zeigte sich zufrieden. Die Polizei sicherte das Umfeld weiträumig ab.
Drohnen und Einsatzbilanz
Wie bereits an Halloween und beim vorherigen Jahreswechsel setzte die Polizei erneut Drohnen ein. Diese kamen vor allem in bekannten Einsatzschwerpunkten wie Harburg und Steilshoop zum Einsatz. Die Feuerwehr bewältigte insgesamt 1350 Einsätze. Zehn Polizisten wurden verletzt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Das Feuerwerksverbot rund um die Binnenalster und den Rathausvorplatz wurde weitgehend eingehalten.
Die Behörden zogen eine sachliche Bilanz. Trotz einzelner Eskalationen blieb die Lage in großen Teilen der Stadt kontrollierbar.
Quelle: NDR, MILEKCORP
FAQ
Wie verlief die Silvesternacht in Hamburg?
Die Polizei meldete einen insgesamt ruhigen Verlauf mit mehreren Vorfällen in einzelnen Stadtteilen.
Wo kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte?
Angriffe wurden unter anderem aus Steilshoop, Dulsberg und Wilhelmsburg gemeldet.
Gab es Verletzte während der Einsätze?
Zivilpersonen wurden nicht verletzt, zehn Polizisten konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Wie viele Einsätze hatte die Feuerwehr?
Die Feuerwehr Hamburg bewältigte in der Silvesternacht insgesamt 1350 Einsätze.
Wie verlief die ZDF-Silvestershow in der Hafencity?
Die Veranstaltung mit rund 9000 Besuchern verlief ohne Zwischenfälle.