Dienstag, 06 Januar 2026 14:36

Hilfe der DLRG beim Berliner Blackout

Ehrenamtliche der DLRG versorgen Einsatzkräfte während des Stromausfalls im Berliner Südwesten. Ehrenamtliche der DLRG versorgen Einsatzkräfte während des Stromausfalls im Berliner Südwesten. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Der Stromausfall im Berliner Südwesten brachte Kälte und Dunkelheit. Einsatzkräfte arbeiteten über Tage. Parallel lief die Unterstützung durch Ehrenamtliche an. Der Landesverband der DLRG in Berlin übernahm zentrale Aufgaben im Katastrophenschutz. Die Helfer waren vorbereitet. Material und Personal standen bereit. Ähnliche Herausforderungen für Hilfsorganisationen zeigen auch Einsätze bei großflächigen Krisenlagen in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis:

DLRG Berlin und Spandau

Die Berliner DLRG ist nicht nur im Sommer präsent. Sie hilft auch in Krisenlagen. Seit Beginn des Blackouts unterstützten Ehrenamtliche die Arbeit von Feuerwehr und Hilfsorganisationen im betroffenen Gebiet. Der Landesverband betreibt die Berlin-Zentrale in Spandau an der Scharfen Lanke. Zusätzlich existiert das Berliner Katastrophenschutzzentrum auf der Insel Gartenfeld im Ortsteil Siemensstadt. Dort lagern mobile Suppenküchen für den Ernstfall. Sprecher Michael Neiße erläuterte den Ablauf für den Spandau-Newsletter des Tagesspiegels. Die Verpflegung richtete sich an Einsatzkräfte. Die Bevölkerung wurde nicht beliefert. Die Bedeutung solcher Strukturen wird auch im Zusammenhang mit Investitionen in den Katastrophenschutz deutlich.

Mobile Suppenküchen auf der Insel Gartenfeld

In den ersten 2 Tagen liefen die Küchen im Dauerbetrieb. Mehr als 300 Portionen Nudeln mit Tomatensoße wurden ausgegeben. Die Zubereitung erfolgte zentral. Die Ausgabe erfolgte im Einsatzgebiet. In der Spitze waren 20 Ehrenamtliche im Berliner Südwesten im Einsatz. Viele kamen aus Spandau. Die Organisation meldete die Zahlen nach den ersten Einsatztagen. Parallel hielten Logistiker weiteres Material bereit. Vergleichbare logistische Abläufe finden sich auch in Berichten über die Effizienz von Rettungsdiensten.

  • warme Mahlzeiten für Einsatzkräfte
  • zentrale Zubereitung im Katastrophenschutzzentrum
  • Ausgabe im betroffenen Gebiet

Logistik in Spandau und Zehlendorf

Die DLRG verfügt über umfangreiche Reserven. Im Notfall können Feldbetten und Decken kurzfristig auf Lastwagen verladen werden. Diese Ausstattung stand in Spandau bereit. Zusätzlich wurde ein Krankentransportwagen der DLRG in einer Feuerwache in Zehlendorf stationiert. So blieb der Transport medizinisch abgesichert. Die Maßnahmen ergänzten die laufenden Einsätze.

Notunterkunft Nikolassee und Dreilinden-Grundschule

Der Einsatz wurde fortlaufend angepasst. Der Landesverband übernahm die Betreuung einer Notunterkunft im Ortsteil Nikolassee. Die Turnhalle der Dreilinden-Grundschule wurde ausgestattet. Feldbetten, Kissen und Decken lagen bereit. Betroffene konnten sich aufwärmen. Heißes Wasser und Tee standen zur Verfügung. Die Betreuung lief rund um die Uhr.

Die personelle Basis ist groß. Allein in Spandau zählt die DLRG rund 1000 engagierte Mitglieder. Diese Zahl erreicht den höchsten Stand seit über 25 Jahren. Die Struktur ermöglichte schnelle Hilfe. Der Einsatz im Berliner Südwesten zeigte die Rolle der DLRG im Katastrophenschutz.

Quelle: TAGESSPIEGEL, MILEKCORP

FAQ

Warum war die DLRG während des Berliner Blackouts im Einsatz?

Die DLRG unterstützte während des Stromausfalls im Berliner Südwesten den Katastrophenschutz und versorgte Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen mit logistischer und materieller Hilfe.

Welche Aufgaben übernahm die DLRG konkret?

Die Ehrenamtlichen bereiteten warme Mahlzeiten zu, stellten Feldbetten und Decken bereit, unterstützten die Logistik und betreuten eine Notunterkunft im Ortsteil Nikolassee.

Wo befand sich das Katastrophenschutzzentrum der DLRG?

Das Berliner Katastrophenschutzzentrum der DLRG befindet sich auf der Insel Gartenfeld im Ortsteil Siemensstadt und dient als zentraler Standort für Material und mobile Suppenküchen.

Wie viele Mahlzeiten wurden während des Einsatzes ausgegeben?

In den ersten beiden Einsatztagen verteilte die DLRG mehr als 300 Portionen Nudeln mit Tomatensoße an Einsatzkräfte im betroffenen Gebiet.

Wer konnte die Notunterkunft in Nikolassee nutzen?

Die Notunterkunft in der Turnhalle der Dreilinden-Grundschule stand vom Stromausfall betroffenen Personen zur Verfügung, die sich dort aufwärmen sowie heißes Wasser und Tee erhalten konnten.