Inhaltsverzeichnis:
- Jana Hoger erklärt Fellwechsel bei Hunden und Katzen
- Bürsten, Handschuhe und Line-Brushing
- Ernährung mit ungesättigten Fettsäuren
- Warnsignale und Tierarztbesuch
Jana Hoger erklärt Fellwechsel bei Hunden und Katzen
Beim Fellwechsel stoßen Tiere ihr Sommerfell ab und bilden einen Winterpelz mit dichter Unterwolle. Dieser Vorgang dient dem Schutz vor Kälte. Gleichzeitig steigt der Pflegeaufwand. Menschen sollten ihre Tiere täglich vorsichtig bürsten.
- Spezielle Kämme und Bürsten entfernen abgestorbene Haare.
- Die Durchblutung der Haut wird gefördert.
- Das lose Fell lässt sich direkt entsorgen.
Im Fachhandel gibt es für jede Fellstruktur passende Werkzeuge. Wichtig ist, Hunde und Katzen langsam an das Ritual zu gewöhnen. Zu starker Druck kann Schuppen, Hautreizungen und Schmerzen verursachen.
Bürsten, Handschuhe und Line-Brushing
Viele Tiere akzeptieren Fellpflegehandschuhe. Modelle mit Kunststoffnoppen wirken wie eine Massage und sind besonders für kurzhaarige Tiere geeignet. Bei langhaarigen Hunden und Katzen kommen Kämme und Striegel zum Einsatz, die nicht zu scharf sein dürfen, da sonst Verletzungsgefahr besteht.
Das sogenannte Line-Brushing ist eine bewährte Technik. Dabei wird in Haarwuchsrichtung vom Kopf abwärts gearbeitet. Neue Scheitel helfen, das Fell Abschnitt für Abschnitt durchzubürsten. So lässt sich die Unterwolle schonend auskämmen.
Ernährung mit ungesättigten Fettsäuren
Ungesättigte Fettsäuren fördern den Haut- und Haarstoffwechsel. Kleine Mengen Öl können das Wachstum anregen und bei trockener Haut helfen. Empfohlen werden:
- Leinöl
- Rapsöl
- Walnussöl
- Hanföl
Omega-3-Fettsäuren sind für Hunde und Katzen besonders wichtig. Zu hohe Ölmengen können allerdings Verdauungsprobleme verursachen. Deshalb sollte die Zugabe maßvoll erfolgen.
Warnsignale und Tierarztbesuch
Nicht jeder Haarausfall ist normal. Wenn Tiere plötzlich große Mengen Haare verlieren oder Juckreiz mit kreisrunden, kahlen und geröteten Stellen zeigen, ist tierärztliche Hilfe notwendig. Ursachen können Pilzinfektionen, immunologische Störungen oder hormonelle Erkrankungen sein. Diese müssen fachgerecht behandelt werden.
Die richtige Fellpflege schützt Hunde und Katzen nicht nur vor Hautproblemen, sondern unterstützt sie gezielt im natürlichen Rhythmus des Fellwechsels.
Quelle: HUNDENACHRICHTEN, www.fox360.net/de